CFD Fachbegriffe

Folgende Begriffe sollen Ihnen einen schnellen und komfortablen Überblick über die wichtigsten Themen im Bereich CFDs geben:

 

Basiswert

Der dem CFD zugrunde liegende Ist-Wert. Auf diesen Wert bezieht sich das gesamte CFD, steigt der Basiswert, steigt auch der Wert des CFD, umgekehrt verhält es sich explizit genauso. Ein CFD kann im Grunde auf nahezu jedem Basiswert erstellt werden, in Deutschland nutzt man jedoch dazu meist Aktien beziehungsweise Indizes, Währungen oder auch Rohstoffe.

 

Derrivate

Als Derivate bezeichnet man grundsätzlich  ein Finanzinstrument, das sich auf einen bestimmten Basiswert vezieht. Zu den Derivaten gehören natürlich auch die CFD´s. Die Entwicklung des Basiswertes gibt dabei mittelbar oder unmittelbar Ausschlag über die positive oder auch negative Entwicklung des entsprechenden Finanzinstruments.

 

Gap

Als Gap bezeichnet man eine größere Lücke im Kursverlauf des Basiswertes. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Aktie handeln. An der Börse treten solche Lücken unter anderem zwischen dem Schlusskurs eines Börsentages und dem Eröffnungskurs des nächsten Börsentages auf. Analysten versuchen natürlich nun, diese Lücke schnell zu schließen, indem sie folgende Annahmen treffen: Liegt der Eröffnungskurs des nächsten Tages über dem Schlusskurs des vorherigen Tages, wird auf  stark fallende Kurse an der Börse spekuliert. Ist der Schlusskurs jedoch weiter oben angesiedelt, gehen die Börsen-Experten von steigenden Kursen für den nächsten Börsentag aus.

 

Hebel

Von einem Hebel spricht der Börsianer, wenn man zum Handeln eines bestimmten Kapitalwertes nur einen Teil seines Kapital einsetzen muss, welche als sogeannnte Sicherheistleistung hinterlegt wird.  Exakt genauso verhält es sich natürlich auch beim Handel mit CFD´s. Da der jeweilige Basiswert nicht gekauft werden muss, ist der Anleger lediglich dazu verpflichtet, eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3 bis 8 Prozent zu hinterlegen. Verläuft der Trade erfolgreich, so erhält der Anleger die Sicherheitsleistung voll zurückgezahlt, bei einem eventuellen Verlust der Position wird dieser mit der gesammten Verlustsumme verrechnet.

 

Hedging

Mit der Strategie des Hedging/Hedgen versuchen viele Anleger, sich gegen hohe Verluste im Handel mit CFDs abzusichern. Natürlich können Verluste mit dieser Methode nicht komplett vermieden werden, das Risiko lässt sich jedoch immens  nach unten schrauben. Hedging heitß nichts anderes, als wenn man beispielsweise eine Short-Positionen auf einen Teil des eigenen Depots oder auf das komplette Depot setzt.

 

Long Position

Zur effektiven Spekulation auf einen bestimmten Basiswert mithilfe eines CFD´s hat der Anleger verschiedene strategische Möglichkeiten. Eine Möglich ist das bekleiden der Long Position, was bedeutet, dass er mit dem Kauf des CFDs auf schnell steigende Kurse des Basiswertes setzt. Er spekuliert also darauf, zu einem späteren Zeitpunkt einen höheren Preis für seine CFDs zu erhalten, als er beim Ankauf bezahlt hat. Darausergibt sich dann der potenzielle Gewinn.

 

Margin

Zu den wichtigsten Eigenschaften eines CFDs gehört, dass der Basiswert nicht vom Kleinanleger erworben werden muss. Dieser spekuliert mit seinem CFD lediglich auf die Kursänderungen. Da die Entwicklung des CFD jedoch direkt von der unseres Basiswertes abhängt und sich somit großer möglicher Verlust ergeben könnte, als wenn der Basiswert komplett gekauft worden wäre, wird vom Broker bei CFD-Geschäften die eine Margin gerfordert. Diese beträgt zumeist zwischen 3 und 8 Prozent.

 

Optionsschein

Bei einem Optionsschein handelt es sich – ebenso wie bei einem CFD – um ein gehebeltes Finanzprodukt, das auch zur Gruppe der Derivate zählt. Was bedeutet, dass sich auch der Optionsschein immer auf einen bestimmten Basiswert bezieht.

 

Short

Er kann sowohl auf steigende Kurse spekulieren ( hier nimmt er wie weiter eoben erläutert die Long Position ein ) als auch mithilfe der Short Position auf fallende Kurse des Basiswertes setzen. In diesem Fall verkauft er also seinen CFD zum jetzigen Zeitpunkt und spekuliert dann wiederum darauf, dass die Kurse in absehbarer Zeit fallen werden und er diesen später günstiger wieder am Markt zurückkaufen kann. Die Differenz zwischen jetzigem Verkaufspreis und späterem Einkaufspreis ergibt dann unseren potenziellen Gewinn.
 

Dividenden

Wer einen CFD gekauft und auf steigende Kurse gesetzt hat, muss am Tag der Dividende eventuell damit rechnen, dass er aufgrund des Dividenabschlages einen Kursverlust erleidet. Im Gegenzug erhält er dafür eine Dividende ( Gewinnausschüttung).

Hat man jedoch auf einen fallenden Kurs spekuliert und die CFD verkauft, muss man eine Dividende zahlen. Dafür kann man aber aufgrund des Dividendenabschlages von einem entsprechenden Kursgewinn anschließend ausgehen.
 

Der Unterschied zwischen CFD- und Aktienhandel

Anders als bei Aktiengeschäften ist ein CFD-Händler nicht am Unternehmen beteiligt. Er wird lediglich an der Kursentwicklung seiner jeweiligen Derivate beteiligt. Zudem werden CFDs außerbörslich gehandelt und so können Sie jederzeit damit handeln. Zudem besteht die Möglichkeit mehr Kapital an den Märkten zu bewegen bei gleichem Kapitaleinsatz, anstelle eines Direktinvestments in einem Basiswert.

Eigenschaften von CFDs

  • nicht an Börsenzeiten gebunden
  • Spekulationen auf steigende UND fallende Kurse
  • Möglichkeit, sich mit einem Kapitaleinsatz an mehrere Märkte zu beteiligen
  • Begrenzte Laufzeiten gibt es nicht
  • Möglichkeit flexibel, sehr transparent und sehr einfach mit einzelnen Derivaten zu handeln
  • Es wird keine Aktie, sondern das Recht an einer Kursdifferenz